Oliver Driesen, Jahrgang 1966, ist Wirtschaftsjournalist, Sachbuchautor und Schriftsteller. Der Diplom-Volkswirt sozialwissenschaftlicher Richtung (Universität Köln, London School of Economics) lernte das journalistische Handwerk an der Kölner Journalistenschule – Institut für Publizistik (Jahrgang 1987). Nach einer langjährigen freien Tätigkeit für den WDR in Hörfunk und Fernsehen ging er 2001 als Wirtschaftsredakteur zur Hamburger Wochenzeitung Die Woche. Danach folgte ein Intermezzo beim Hamburger Wirtschaftsmagazin brand eins. 2003 gründete Oliver Driesen Zeilensturm. Hier arbeitet er je nach Projekt mit anderen Autoren und Agenturen zusammen.
Ebba D. Drolshagen ist an der norwegischen Atlantikküste und im hessischen Mittelgebirge aufgewachsen. Sie lebt als Übersetzerin und Autorin in Frankfurt/Main, aber ihre Liebe gehört dem Saum von grauem Fels und Golfstrom.
Milda Drüke, geboren im Jahr 1949, absolvierte eine kaufmännische Lehre und arbeitete anschließend als Bilddokumentarin in der Bildagentur ZEFA und als Studio-Managerin im Werbefotograf Studio. Nach der kaufmännischen Lehre zog sie für ein Jahr als au pair in die USA.
1981 gründete sie die Firma Photo Management. Von 1986 bis 1990 umsegelte sie die Welt. 1991 absolvierte sie mehrere Praktika bei marieclaire, München und Antenne Düsseldorf.
Woraufhin sie ihre Zeit ab 1992 wieder dem Reisen widmete - von den Anden zum Himalaja, sie segelte auf dem pazifischem und indischem Ozean und umschiffte das Kap der Guten Hoffnung. Veröffentlichungen hatte sie daraufhin im SZ-Magazin, in der Elle, marieclaire, Brigitte, Segeln, Yacht und mare (No. 5).
1999 verbrachte sie fünf Wochen auf einer Yacht in den östlichen Gewässern Papua Neu Guineas. Auf dem Festland beauftragte sie den Bau eines Segelkanus, den sie über 4 Monate begleitete. Dabei entstand ein Buch über das Leben einer melanesischen Solidargemeinschaft und ihrer legendären Kanubauer. Milda Drüke beschreibt sich als Autodidaktin, die um authentisch berichten zu können, fotografiert und schreibt seit 2001 Bücher. Sie reist immer allein, ist bewusst unerreichbar und versucht auch niemanden zu erreichen. So kann sie sich ohne Ablenkung darauf einlassen die Natur von Menschen und Meeren zu erfahren.
Alex W. du Prel, 1944-2017, stammte altem Luxemburger Adel, segelte zwölf Jahre durch die Südsee, verbrachte Jahre auf bewohnten wie unbewohnten Atollen, war Verwalter von Marlon Brandos Insel Tetiaroa und schuf 1978 den „Bora Bora Yacht Club“, legendärer Treffpunkt für Weltumsegler. 1991 gründete der US-Bürger Tahiti Pacifique, ein Monatsmagazin für polynesische Politik, Wirtschaft und Kultur (www.tahiti-paci fique.com). Du Prel lebte mit seiner Familie auf der Insel Moorea bei Tahiti.
Daniel Duane wurde 1967 geboren. Er wuchs in Kalifornien auf, wo er bereits mit zwölf Jahren auf dem Surfbrett seines Vaters stand. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, schreibt für die Los Angeles Times, den San Francisco Examiner, die New York Times und natürlich für große Surfer-Magazine. Er lebt und surft heute bei Santa Cruz.
Lasse Dudde, Jahrgang 1964, ist freier Journalist und lebt in Lübeck und Stockholm.
John von Düffel, Jahrgang 1966, hat mit seinem preisgekrönten Roman Vom Wasser seiner Leidenschaft für das fließende Element ein literarisches Denkmal gesetzt. Er lebt und arbeitet als Autor, Übersetzer und Dramaturg in Hamburg.
Luke Duggleby wurde 1977 in Nordengland geboren. Nach seinem Studium der Fotografie in Großbritannien zog es ihn zunächst nach China und später nach Bangkok, Thailand, wo er seit über 12 Jahre lebt. Am meisten arbeitet er in Asien und Afrika für Dokumentarfotografie, Portraits oder Auftragsarbeiten. Seine preisgekrönten Arbeiten wurden in führenden Medien wie National Geographic, Stern, GEO, Greenpeace, New York Times, Forbes und dem ZEIT Magazin abgedruckt. Sein Bildband über Tibet erschien 2009 in Italien und 2015 produzierte er das Buch „Salz der Erde“, publiziert vom Mareverlag.
Ronald Düker, Dr. phil., geboren 1970, ist Kulturwissenschaftler und Journalist. Er schreibt für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen und Magazine. Seit Anfang 2008 ist er Redaktionsmitglied von Literaturen und dort für Sachbücher zuständig.
Mark Dunn, geboren und aufgewachsen in Memphis, ist der Verfasser von nahezu dreißig Theaterstücken, für die er mehrere nationale Preise erhalten hat. Seit fünfzehn Jahren lebt er mit seiner Frau in New York, wo er bis zu seinem Erfolg mit Nollops Vermächtnis in der Abteilung für Seltene Bücher und Manuskripte der New York Public Library gearbeitet hat.
Bettina Dürr, Jahrgang 1955, lebt als Reisebuchautorin und freie Journalistin in Bologna und Düsseldorf. In der Marco-Polo-Reihe erschienen u.a. ihre beiden Reiseführer Emilia Romagna und Venetien/Friaul.
Nick Dybek, geboren 1980 und aufgewachsen in Kalamazoo, Michigan, studierte in Ann Arbor an der University of Michigan. Für seine Kurzprosa wurde er bereits mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Er lebt in New York City. Der Himmel über Greene Harbor ist sein erster Roman, dessen Übersetzungsrechte in mehrere Länder verkauft wurden.
Ute Eberle, Jahrgang 1972, lebt als freie Wissenschaftsjournalistin im niederländischen Leiden.
Emanuel Eckardt, Jahrgang 1942, geboren in Hamburg, ist studierter Grafiker und Illustrator und arbeitete als freier Karikaturist, bevor er sich dem Journalismus zuwandte. Er war zwölf Jahre Reporter für den stern und erhielt 1981 den Egon-Erwin-Kisch-Preis für seine Reportage über die Konzertreise der Berliner Philharmoniker mit Herbert von Karajan nach Japan. Er war Stellvertretender Chefredakteur bei Geo und gemeinsam mit Wolf Thieme Chefredakteur von Merian, entwickelte Geo-Saison und Amadeo, das Musik-Magazin des stern.
Eckardt veröffentlichte zahlreiche Bücher. Unter anderem, gemeinsam mit dem Fotografen Dieter Blum, Das Orchester - Die Innenwelt der Berliner Philharmoniker. Er begleitete und porträtierte das Orchester und seine Dirigenten über viele Jahre. Für ein Zeit-Dossier über die Berliner Philharmoniker wurde er 2003 abermals für den Kisch-Preis nominiert. Eckardt lebt als freier Autor in Hamburg und schreibt unter anderem für Cicero, stern und Geo, National Geographic Deutschland, Merian und mare, Die Zeit und den Feinschmecker. Für mare schrieb er bisher zwanzig Beiträge.
Arabella Edge wurde in London geboren und lehrte Literatur in Bristol. 1991 zog sie nach Australien, wo sie zum ersten Mal von Jeronimus Cornelisz erfuhr. Im Bann der Begebenheiten um die Batavia arbeitete sie über vier Jahre an ihrem Romandebüt Der Unmensch, mit dem sie für den Commonwealth Writers Prize nominiert wurde. Sie lebt in Sydney.