Jack London: Die Reise mit der Snark

Schöner Scheitern mit Jack London

Seekranke Crew, streikender Motor, marode Inneneinrichtung; dazu ein Schiffskoch, der nicht kochen konnte, ein Kapitän, der die Navigation nicht beherrschte, und ein Hilfsnavigator, der glaubte, im Innern einer hohlen Erdkugel zu segeln: Jack Londons Versuch einer großen Weltumsegelung muss offiziell als Debakel gelten. Trotzdem schwärmte der Autor später von einer "glücklichen, glücklichen Reise": nachzulesen in seinem selbstironischen, höchst unterhaltsamen und keine peinlichen Details aussparenden Bericht – und endlich auch in moderner Neu­übersetzung und mit ausführlichem Kommentar.

 

 

James Fenimore Cooper: Ned Myers oder Ein Leben vor dem Mast

100 Schiffe – 1000 Abenteuer: Coopers faszinierender Bericht über ein Leben auf See

Er war ein einfacher Schiffsmaat und sollte es sein Leben lang bleiben: Ned Myers, der in seiner Jugend Freundschaft mit dem jungen Seekadetten James Fenimore Cooper schloss und dessen ehrliche, spannende Lebensbeichte Cooper nach einem Wiedersehen dreißig Jahre später für die Nachwelt überlieferte. Bis heute steht sie stellvertretend für das Schicksal unzähliger Matrosen – und ist zum ersten Mal seit 160 Jahren in einer modernen, kommentierten Übersetzung zugänglich.

 

 

Stephen Crane: Das offene Boot und andere Erzählungen

"Die Geschichte der vier Männer im Boot erscheint mir in ihrer tiefen, schlichten Menschlichkeit das Wesen des Lebens selbst zu veranschaulichen." Joseph Conrad

Autoren wie Hemingway und Conrad schwärmten von ihm, und trotzdem blieb er ein Geheimtipp: Stephen Crane. Die Erfahrung eines Schiffsuntergangs, die er literarisch in Das offene Boot verarbeitete, begründete seinen Ruf als brillanter Erzähler, doch gibt es unendlich viel mehr von diesem Pionier der nordamerikanischen Moderne zu entdecken. In dieser edlen Ausgabe sind Cranes stärkste (Meeres-)Erzählungen – größtenteils erstmals auf Deutsch – vereint.

 

 

Arthur Conan Doyle: "Heute dreimal ins Polarmeer gefallen"

130 Jahre verschollen – jetzt erstmals auf Deutsch!

Lange bevor Conan Doyle mit Sherlock Holmes Weltruhm erlangte, heuerte er – damals noch junger Medizinstudent in Edinburgh – als Schiffsarzt auf einem Walfänger an. Die Reise in entlegene Polargebiete dauerte sechs Monate – die Faszination für die Arktis und ihre Tierwelt währte ein Leben lang. In seinem – mit zauberhaften Zeichnungen versehenen – Tagebuch schildert der 20-Jährige geistreich und lustig seinen Alltag zwischen Robbenjagd und Boxkampf – und legte damit eindeutig den Grundstein für sein späteres Schreiben.

 

 

Rudyard Kipling: Von Ozean zu Ozean

»Kühne, brillante Reisebriefe, von denen außerhalb Indiens leider niemand wusste.« Mark Twain

Von den Geisterstädten Rajasthans zu den Hafenspelunken Kalkuttas, von den Handelszentren im Indischen Ozean zu den Naturwundern Japans, von der Pazifikküs­te ins Herz des Wilden Westens: Anlässlich seines 150. Geburtstags werden die höchst originellen, fesselnden, manchmal derben, sehr oft amüsanten Reisebriefe und Reportagen, die Kipling zwischen 1887 und 1889 aus Indien, Fernost und Amerika schrieb, erstmals in einer vollständigen deutschen Übersetzung veröffentlicht.

 

 

Guy de Maupassant: Auf See

"Ein Reisebericht uüber die Côte d’Azur, herrlich – und auf geheimnisvolle Weise aufschlussreich." Julian Barnes

Erstmals in deutscher Übersetzung: Maupassants Bericht über eine Kreuzfahrt von Antibes bis Saint-Tropez auf seiner Segeljacht Bel-Ami, verwoben mit leidenschaftlichen Ausflügen ins Reich der Gedanken – zu Kunst und Gesellschaft, Krieg und Liebe, Glück und Einsamkeit. Ein so vielschichtiges wie kurzweiliges Stück Literatur, eine Trouvaille von zeitloser Überzeugungskraft.

 

 

Guy de Maupassant: Ein Leben

»Möglicherweise der beste französische Roman seit Victor Hugos Die Elenden.« Lew Tolstoi

Ein feudales Landgut an der Küste der Normandie: Die 17-jährige Jeanne geht voller romantischer Erwartungen in die Ehe mit dem gut aussehenden Vicomte Julien de La­mare. Doch die Hochzeitsnacht ist nur die erste in einer langen Reihe von Enttäuschungen für die zu Naivität und Unmündigkeit erzogene junge Frau ... Eines der großen literarischen Frauenschicksale des 19. Jahrhunderts – endlich in moderner Übersetzung. Mit einem erhellenden Nachwort von Julian Barnes.

 

 

Herman Melville: John Marr und andere Matrosen

Weit über Moby-Dick hinaus war Melville ein Dichter des Meeres. Drei Jahre vor seinem Tod verlegte er anonym, zu Selbstkosten und in einer Auflage von 25 Stück diese Gedichtsammlung – die nun endlich auch auf Deutsch entdeckt werden darf: bei mare, in einer anständigen Auflage und mit feinsinnigen Matrosen-Zeichnungen von Pascal Cloëtta.

"Selbst wenn Melville keine Prosa geschrieben hätte, würden ihm die Qualität, Vielseitigkeit und eindrucksvolle Energie seiner Gedichte einen vordersten Rang in der amerikanischen Literatur sichern.“ Douglas Robillard

 

 

Mercè Rodoreda: Der Garten über dem Meer

"Das ist mir lange nicht passiert: Ich blätterte die letzte Seite um und fing gleich mit der ersten wieder an." Roger Willemsen

Spanien in den späten Zwanzigern, ein Herrenhaus mit Meerblick, ein frisch vermähltes Paar aus Barcelona, das gemeinsam mit seinen Freunden rauschende Feste feiert, und schließlich ein mysteriöser Nachbar, dessen Auftauchen dem Sommernachtstraum ein Ende bereitet: Mercè Rodoreda, die Grande Dame der katalanischen Literatur, hat mit dem Garten über dem Meer einen Kosmos geschaffen, in dem man den großen Gatsby als Gast auf jeder Cocktailparty vermutet.

 

 

Robert Louis Stevenson: Der Master von Ballantrae

Eine moderne Neuübersetzung von Stevensons Klassiker über den lebenslangen Kampf zweier Brüder im Schottland des 18. Jahrhunderts: Als James Durie, tollkühn und skrupellos, unter den Fahnen von "Bonnie Prince Charlie" in den Krieg zieht, nimmt Henry, redlich und zuverlässig, den Platz des Bruders auf Schloss Durrisdeer ein und heiratet die für den anderen bestimmte Frau. Bis der tot geglaubte James eines Tages zurückkehrt...

 

 

Fanny und Robert Louis Stevenson: Südseejahre

Die Stevensons auf Samoa: Das bewegende Zeugnis eines realen Abenteuers – und einer außergewöhnlichen Ehe

Sie haben der literarischen Welt eine ihrer romantischsten Legenden beschert: die Südseejahre von R. L. Stevenson und seiner Frau Fanny. Doch wie erfüllt war diese Zeit wirklich? Fannys Tagebucheinträge, ergänzt durch Briefe von R. L. Stevenson an einen Freund, zeichnen das vielschichtige Bild einer Idylle, die oft getrübt war von Moskitoplagen, politischen Konflikten und Heimweh – und das einer von Eifersucht, Sorge und großer Zuneigung geprägten Ehe.

 

 

August Strindberg: Bis ans offene Meer

"Blaues Wasser, grüne Wälder, gelbe Äcker, rote Häuser mischten sich zu einem Regenbogen, der einen weniger scharfen Verstand als den eines Bauernknechts betört hätte." (Aus: Die Hemsöer)

Die facettenreiche 'Meeresprosa' – Erzählungen sowie die beiden Romane Die Hemsöer und Am offenen Meer – ist ein Juwel im Werk von August Strindberg und wird hier anlässlich seines 100. Todesjahrs erstmals neu übersetzt in einer hochwertigen vierbändigen Ausgabe zusammengeführt.

 

 

Jules Verne: Der grüne Blitz

Jules Vernes einziger Liebesroman – eine zauberhafte Reise durch Schottland auf der Suche nach dem grünen Blitz

Dank dieser Schmuckausgabe liegt Jules Vernes einziger Liebesroman, 1882 im Original erschienen und gut hundert Jahre später von Eric Rohmer als Das grüne Leuchten fürs Kino adaptiert, endlich in einer modernen deutschen Übersetzung vor. Mit humorvollem Understatement und hinreißender Leichtigkeit entführt uns der Autor auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise, die schließlich eine Entdeckungsreise des Herzens ist.

 

 

mare-Klassiker

Regelmäßig veröffentlichen wir Neuübersetzungen von Klassikern der Weltliteratur oder heben unentdeckte literarische Schätze berühmter Autoren. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine Ausstattung voll Liebe zum Detail.

Pressestimmen

Arthur Conan Doyle:
"Heute dreimal ins Polarmeer gefallen"

"Solche liebevoll gestalteten, sorgsam edierten Bücher lassen unsere Herzen höher schlagen."
Knut Cordsen, br5


Mercè Rodoreda:
Der Garten über dem Meer

"Wer nach der Lektüre dieses Buches immer noch behauptet, ihm sei es egal, ob er ein Buch aus Papier oder ein elektronisches Gerät in der Hand halte, ist nicht mehr zu retten."
Michael Krüger, FAZ

Jules Verne: Der grüne Blitz

"Es ist wieder eine dieser schönen Schmuckausgaben, die sanft aus ihrem Schuber gleiten, passend in grünes Leinen gehüllt, ein leuchtend hell auffrischendes Vorsatzblatt, blitzend hellgrünes Lesebändchen, Illustrationen von Léon Benett, die seufzen lassen vor Betrachterglück. [...] Buchkunst. Etwas für Bibliophile und solche, die es werden wollen."
Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur