Achter mare-Abend

Das Restaurant "Pastalozzi" im Hamburger Portugiesenviertel war an diesem Abend gut gefüllt.
Der "mare-Abend" ist zur liebgewonnenen Tradition geworden: Bereits zum achten Mal präsentierte der mareverlag am Valentinstag sein neues Frühjahrsprogramm im Restaurant Pastalozzi im Hamburger Portugiesenviertel.
Nach der Begrüßung der Gäste aus Presse und Buchhandel durch Verleger Nikolaus Gelpke präsentierte die Autorin Claudia Rusch den ersten Fall ihres Kommissars Henning Zapotek. Im Anschluss las Frank Fingerhuth aus seiner Übersetzung von Nick Dybeks mitreißendem Vater-Sohn-Roman Der Himmel über Greene Harbor. Sodann - passend zum Valentinstag - erzählte der Autor Frank Schulz in einer packenden Geschichte, was geschieht, wenn die Flaschenpost zweier Liebender mit der nächsten Flut plötzlich wieder zurückkommt und in die Hände dreier pubertierender Jungs gerät - einer der vielen Beiträge zur Anthologie Ein extraherrlicher Meersommerabend.
Als besonderes Highlight stellte mare-Freund Roger Willemsen seine persönlichen Lieblingsbücher aus dem Programm vor: die Meeresprosa von August Strindberg (Bis ans offene Meer), die Gedichte von Herman Melville (John Marr und andere Matrosen) sowie die Kulturgeschichte des Wals von Philip Hoare (Leviathan).
Die Neuerscheinungen bei mare blieben auch noch lange nach der Eröffnung des Büffets Gesprächsthema. 
Verleger Nikolaus Gelpke im Gespräch mit Roger Willemsen und Gerhard Fiedler (Szene Hamburg)
Frank Schulz liest aus der Anthologie "Ein extraherrlicher Meersommerabend".
Roger Willemsen geriet bei der Vorstellung von Philip Hoares "Leviathan" und Strindbergs Romanen und Erzählungen "Bis ans offene Meer" ins Schwärmen.
Claudia Rusch stellte ihr Krimidebüt "Zapotek und die strafende Hand" vor. Hier im Gespräch mit Gerhard Fiedler und Margret Kolbe.
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Wer mitreden möchte, findet alle Informationen zu den am Abend vorgestellten Büchern hier.