Immer tiefer sinken Apnoetaucher auf der Jagd nach Rekorden hinab in die Tiefe der Meere. Doch bei neun Minuten ohne Sauerstoff - was macht da eigentlich der Organismus der Atemkünstler?
Wie bedroht sind die Bestände? Wie sinnvoll ist Aquakultur? Wie vermeiden wir Beifang? Der „World Ocean Review 2“ ist ein Leitfaden für den richtigen Umgang mit der kostbaren Ressource.
Sie warnten ihn noch, doch er ließ sich nicht beirren. Unser Autor begab sich im Kajak an Australiens wilde Nordostküste: zu den gefährlichsten Reptilien der Welt.
Das Kohlendioxid aus unseren Auspuffen und Schloten verschwindet zu einem Drittel in den Ozeanen. Hier wird es zu Kohlensäure, die das Wasser immer saurer macht. Ein Großexperiment im Nordmeer bei Spitzbergen lässt wenig Gutes erahnen.
Kein Spaß: Das Steineflitschen ist eine Wissenschaft. Auf den Dreh kommt es an, die Knietiefe, den Anstellwinkel und die Rotationsenergie. Wir verraten Ihnen das Geheimnis des idealen Wurfes.
Die bekannte Redensart hat ausgedient. Unter Wasser geht es sehr geräuschvoll zu. Meerestiere knurren, tröten, singen, und ihre Laute dienen häufig der Verständigung. Nur das Zuhören wird zunehmend schwieriger, weil der Mensch so viel Lärm in ihrem Lebensraum macht.
Ein prächtiges Haus an Neapels Uferpromenade birgt die Aquarien und Labore von Anton Dohrns Stazione Zoologica. Aus dem Spleen des deutschen Biologen entstand ein Treffpunkt für Meeresforscher aus aller Welt. Ein idyllisches wie wegweisendes Kapitel Wissenschaftsgeschichte.
Ölkatastrophen, Überfischung, Artensterben – in wenigen Jahrzehnten hat der Mensch es geschafft, das marine Ökosystem an den Rand des Kollapses zu bringen. Die Frage ist: Wie viel Zeit bleibt uns noch, diesen Prozess umzukehren? Und was müssen wir dafür tun? Zehn Fragen und zehn Antworten über den Zustand unserer Meere.
Die Forschung will exakt sein – aber wo exakt endet Unwahrheit, und wo beginnt die Wahrheit in der Wissenschaft? Fragen an zwei führende Klimaforscher der Gegenwart, an Stefan Rahmstorf und Mojib Latif, gestellt und mit einer Einführung von Nikolaus Gelpke.
Es waren über 300 präparierte Exemplare aus aller Welt. Nun musste der Unternehmer Karsten Klingbeil seine beeindruckende Sammlung von Krustentieren aufgeben. Ein Abschiedsbesuch.
Bei ihren Expeditionen in die Arktis betraten die frühen Entdecker auch kulinarisches Neuland. Auf dem Speiseplan stand Ursus maritimus, was nicht allen immer gut bekam.
Wann Morgen ist und wann Abend, wann Sommer ist und wann Winter – der Antarktische Krill weiß es ganz genau. Forscher haben bei dem Krebstier eine innere Uhr nachgewiesen, die ähnlich funktioniert wie beim Menschen.
Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hatte eine Handvoll Meeresliebhaber die
Idee, das Meer ins Wohnzimmer zu holen. Das Aquarium war erfunden und damit ein populärer Zeitvertreib für die wissensdurstige Bourgeoisie.