Der Wissenschaftsjournalist Tim Schröder, Jahrgang 1970, stammt aus der kleinen Ostseestadt Kappeln an der Schlei, wuchs in Hamburg auf und lebt heute als freier Autor in Oldenburg in Niedersachsen. Nach seinem Biologiestudium absolvierte er ein Redaktions-Volontariat bei der Nordwest-Zeitung. Anschließend war er Redakteur im Wissenschafts-Ressort der Berliner Zeitung und zuständig für die Bereiche Naturwissenschaft und Technik. Heute befasst er sich am liebsten mit Umwelt-Themen. mare ist für ihn eine Herzensangelegenheit, denn nirgendwo sonst kann oder darf er harte Fakten so schön in Erzählgeschichten verwandeln wie in diesem Magazin. Tim Schröder ist verheiratet, hat zwei Jungs und eine Garage voller Fahrräder.
Wie bedroht sind die Bestände? Wie sinnvoll ist Aquakultur? Wie vermeiden wir Beifang? Der „World Ocean Review 2“ ist ein Leitfaden für den richtigen Umgang mit der kostbaren Ressource.
Text: Tim Schröder Fotos: Nick Cobbing
Das Kohlendioxid aus unseren Auspuffen und Schloten verschwindet zu einem Drittel in den Ozeanen. Hier wird es zu Kohlensäure, die das Wasser immer saurer macht. Ein Großexperiment im Nordmeer bei Spitzbergen lässt wenig Gutes erahnen.
Ölkatastrophen, Überfischung, Artensterben – in wenigen Jahrzehnten hat der Mensch es geschafft, das marine Ökosystem an den Rand des Kollapses zu bringen. Die Frage ist: Wie viel Zeit bleibt uns noch, diesen Prozess umzukehren? Und was müssen wir dafür tun? Zehn Fragen und zehn Antworten über den Zustand unserer Meere.
Text: Tim Schröder Fotos: Jürgen Willbarth
Sie stehen nicht fest auf der Erde, sondern schweben frei in der Luft. Das macht Brücken so besonders – und so kompliziert zu bauen. Da darf kein Gramm zu viel sein.
Der Psychiatriepatient Karl Hans Janke war ein rauschhafter,
visionärer Erfinder in der Nachkriegs-DDR und ein Vordenker der heutigen Navigation.
Text: Tim Schröder Fotos: Markus Geisen
Unter dem Mikroskop sehen sie aus wie Wunderwesen aus einer anderen Welt. Doch Coccolithophoriden können mehr als einfach nur anmutig sein. Die winzigen Algenkrümel gehören zu den wichtigsten Sauerstoffproduzenten im Meer - und haben die Kreidefelsen von Rügen gebaut
Text: Tim Schröder Fotos: James Pomerantz
Die Kalksteinhöhlen der mexikanischen Halbinsel Yucatán, in Jahrmillionen geformt von Meer- und Regenwasser, waren einst Kultstätten der Maya. Heute sind sie ein bewundertes Naturdenkmal voller Rätsel. Einmal am Tag bricht die Sonne durch Löcher in die Gewölbedecken und bringt ein wenig Helle in diese Unterwelt. Das ist die Zeit der Forschungstaucher und mutigen Urlauber.
Text: Tim Schröder Fotos: Gregory Gilbert-Lodge
Sie reisen im Verborgenen, meist in den Ballasttanks großer Schiffe, und fressen sich durch fremde Unterwasserreviere. Eingeschleppte Arten gefährden die heimische Meeresfauna und verursachen Milliardenschäden. Meeresbiologen beginnen sich zu wehren.
Text: Tim Schröder Fotos: Henrik Spohler
Sie zeigen uns, wie man leicht und doch stabil baut. Sie machen vor, wie man Licht leitet. Vor allem aber können sie Tumoren und Viren bekämpfen. Schwämme sind die Apotheken der Ozeane.
Als 1979 das Tauchboot „Alvin" auf geheimnisvolle Kamine am Meeresgrund stößt, löst sich unsere Vorstellung von der Tiefsee als Ödnis in Rauch auf. Im Umkreis der schwarzen Schlote gibt es eine erstaunliche Artenvielfalt, außerdem Gold, Silber und Kupfer in Hülle und Fülle. Die größte geologische Entdeckung der vergangenen Jahrzehnte könnte die Lösung für die Rohstoffprobleme der Zukunft bergen.